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Hier finden sie eine Sammlung bisheriger Presseberichte:

 

 

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Erinnerungen an Angus Young

Die Band "AD/DC" huldigt ihren Vorbildern

Mainspitze vom 16.03.2009

Erst ein paar Wochen ist es her, da war den Hardrock-Ikonen "AC/DC" schon im "Rind" covernder Weise gehuldigt worden. Am Samstagabend nun lud man ins Vereinsheim der "Alemannia" in Königstädten erneut zu einem Abend mit den Hits der wohl meistkopierten Band im Rockzirkus ein. Diesmal übernahm die Offenbacher Combo "AD/DC" den Part des Plagiators und zeigte ein energiegeladenes Set ausschließlich mit Nummern aus der "AC/DC"-Frühzeit mit Bandleader Bon Scott.

Als Anheizer verdingten sich zuvor die mit modernem Rock-Cover-Repertoire angetretenen "Ragtag and Bobtail" aus Rüsselsheim und sorgten unter den 250 Besucher für viel Stimmung.

Wenngleich "AC/DC" auch nach dem tragischen Tod von Bon Scott 1980 große Erfolge feierten: Für viele Fans sind die sechs Jahre mit dem zweiten Bandleader die klassischste Periode der australischen "Monsters of Rock". So liegt es nahe, sich als Tribute-Band ebendieser Phase zu widmen, in der sich neben den sängerischen Attributen ja auch die wesentlichen instrumentalen Markenzeichen der Band herausgebildet hatten. "AD/DC" legen bei ihrer Hommage, das war deutlich zu spüren, auf alle Facetten des Phänomens "AC/DC" großen Wert. Sei es das unverwechselbare Bühnengehabe von Gitarren-Derwisch Angus Young, den Norman Flauaus überzeugend gab, oder das kernig dahinstampfende Schlagzeug von Christian Schüssler.

Als Vorband hatte Veranstalter Erwin Kühlburger, der auch eine Ticket-Verlosung für die echten "AC/DC" anbot, Rüsselsheimer Lokalkolorit ins Programm geholt. "Ragtag and Bobtail" zeigten mit einem abwechslungsreichem Set von "Skunk Anansie" bis "Anouk", dass auch Rock jüngeren Datums bei "AC/DC"-Fans bestens ankommt.

 

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Mit Hardrock und Metalcore


Rockkonzert im Alemannia-Heim Königstädten

Mainspitze 20.01.09


RÜSSELSHEIM. Grölender Gesang, ein wild trommelnder Schlagzeuger, Gitarristen die über die Bühne rocken, Nebel, Lichteffekte - alles, was ein gutes Hardrockkonzert ausmachen sollte, war dabei, als am Samstagabend das Königstädter Alemannia-Sportheim rockte.

"Kwear Goes Hardcore" hatte Veranstalter Erwin Kühlburger den Abend getauft und war erfreut, wie gut besucht das Konzert war. Bisher hatte der Königstädter zwar auch Rockkonzerte organisiert, doch diesmal stand der Abend ganz im Zeichen von Hardrock und Metalcore.

So konnte man auch schon bald die ersten headbangenden Metalfans auf der Tanzfläche sehen. Die ursprünglich fünf angekündigten Bands waren leider auf drei zusammengeschrumpft, da zwei Gruppen aus Krankheitsgründen absagen mussten. Davon ließ sich aber niemand die Stimmung verderben, vor allem die Bands "Affective Insanity", "kohatred" und "All Its Grace" freuten sich, einige Lieder mehr zum Besten geben zu können.

Myriam Dalef-Fyuss hatte zusammen mit Kühlburger die Bands ausgewählt: "Uns geht es nur um den Spaß", betonte die Studentin, "Gewinn machen wir bei einem solchen Konzert aber nicht." Auch Kühlburger betonte, dass es darum ginge, dieser Musikrichtung in der Region eine Plattform zu bieten. Gerade die jüngeren Hardrockfans nahmen deshalb das Konzertangebot gerne an.

Als der Abend dann mit der Mainzer Band "Affective Insanity" startete, konnten es die Metalbegeisterten kaum noch erwarten, richtig abzurocken. Die Vibes des Metalcores gingen allen durch Mark und Bein und bereiteten auf einen langen, lustigen und spaßigen Abend vor. Ein schon angewärmtes Publikum fand die Dieburger Band "kohatred" vor. Mit den selbst geschriebenen Songs setzten Sänger Jens Kling und seine Bandkollegen noch einen drauf. Im gekonnten Wechselspiel von Gesang, Schlagzeug und Gitarrensolo heizten sie dem Königstädter Publikum ein. Ein Heimspiel war es für den Sänger der Band "All Its Grace", Tobias Keller, denn er stammt selbst aus Königstädten. Der Student spielte mit seiner Mainzer Band vor Freunden und Bekannten. Atemberaubende Schlagzeugeinlagen und die flinken Finger der Gitarristen lieferten sich einen scheinbaren Schnelligkeitswettbewerb, mit dem teilweise dazu in Kontrast gesetzten Sprechgesang Kellers.

Erwin Kühlburger plant bereits den nächsten Abend für Rockfans. Am 31. Januar sind alle Interessierten um 20 Uhr ins Alemannia-Sportheim eingeladen. Unter dem Motto "Bluesman - Blues meets Rock" sollen zwei Musikrichtungen vereinigt werden. Kühlburger will das fünfjährige Bestehen seiner Firma "kwear" feiern und erhebt deshalb keinen Eintrittspreis.

 

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Lokale Bands lassen es heftig krachen

 

Rockkonzert: Das Alemannia-Heim ist Schauplatz von jungen Musikern der härteren Gangart -- Veranstalter ist zufrieden

Rüsselsheimer Echo 19.Januar 2009

"Kingsteere goes Hardcore" -- Am Samstagabend wurde im Stadtteil nicht groß um den heißen Brei herum geredet. Der Name war Programm, als das Königstädter Alemannia-Sportheim seine Pforten öffnete für einen Rockabend der härteren Gangart. Fünf Bands aus dem Rhein-Main-Gebiet, die sich musikalisch irgendwo zwischen Metal und Hardcore aufhalten, waren auf dem Flyer angekündigt, am Ende waren es nur drei: Die Gruppen "Left me Breathless" und "foren(sic) Alliance" hatten wegen Krankheit verschiedener Bandmitglieder kurzfristig absagen müssen. Wirklich schaden konnte dieses Malheur dem Abend jedoch nicht. "Affective Insanity" aus Mainz eröffneten den Abend leicht verspätet, aber erwartungsgemäß kraftvoll. "Klingt wie ein Laster voll mit Schweinen, der gegen die Wand fährt und im Hintergrund läuft Drum 'n' Bass", so die Selbstbeschreibung auf der Band-Homepage. In der Praxis bauten ein wildes Schlagzeug und aggressiv aufheulende Gitarren eine mächtige Klangwand auf, an der sich Sänger Steffen Bettenheimer schreiend und singend den Schädel einrannte. "Was ich bis jetzt gesehen und gehört
habe heute Abend, das gefällt mir schon ziemlich gut", urteilte im Anschluss an den Auftritt Niklas Zeiß, ein Musik-Fan aus dem Publikum.

Nach einer kurzen Umbaupause nahmen "kohatred" als zweite Band ihre Instrumente in Anschlag und entfachten einen heftigen Soundsturm aus ihren Boxen. Jetzt wagten sich schon vermehrt Tänzer vor die Bühne.

Erwin Kühlburger, der mit seiner Firma K-Wear den Abend veranstaltete,war sehr zufrieden. "Nachdem wir bis jetzt meistens mit Cover-Bands vonAC/DC bis Guns n' Roses oder Metallica gearbeitet haben, ist das jetztdas erste Event mit lokalen Bands. Und es sind mehr Leute gekommen, als ich eigentlich erwartet hatte", freute er sich.

Die dritte und letzte Band, mit dem Namen "All it's Grace", punktetebeim Publikum auf besondere Weise: Sänger Tobi wurde nicht nur im Rhein-Main-Gebiet, sondern tatsächlich direkt in Königstädten geboren. Ein Heimspiel also für die fünf Jungs. Nach anfänglichen
Sound-Problemen, die eine kurze Unterbrechung verursachten, starteten "All it's grace" richtig durch und ließen sich vom Publikum gebührend feiern. Kurz nach Mitternacht war auch der finale Auftritt des Abends zu Ende und das Publikum hatte die Möglichkeit, zu Musik aus dem DJ-Pult weiter zu tanzen.

Nach einem geglückten Einstand stehen nun weiteren Konzerten unter dem Motto "K-Wear goes Hardcore" nichts mehr im Wege.

 

 

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Kinder können sich austoben


Dank dreier Spender hat Kita Kohlseestraße jetzt eine Kletterwand


Mainspitze 02.10.2008

Zweimal drei macht sechs und das macht Laune. Diese Formel, frei nach dem Titellied der Pippi Langstrumpf-Filme, passt derzeit prima zur Königstädter Kindertagesstätte Kohlseestraße.
Denn dort im Bewegungsraum, in dem es bislang schon eine Sprossenwand und ein Bällchenbad für die Kinder der Einrichtung gab, können sich die Kleinen jetzt auch an einer neuen Kletterwand ausprobieren, die über Spenden finanziert wurde. Und es waren drei Spender, die jeweils zwei der insgesamt sechs Elemente der insgesamt gut 1 200 Euro teuren Kletterwand finanzierten:

Erwin Kühlburger, der beim Königstädter Sportverein Alemannia regelmäßig Rockabende veranstaltet und dabei gerne den erwirtschafteten Überschuss für die Anschaffung der Kletterwand weitergab.

Der Elternbeirat, der Geld aus seiner Kasse sowie Erlöse des Sommerfestes der Kita dieses Jahr dafür bereit stellte. Und auch Thorsten Diehl, dem es als Königstädter ebenso eine Herzensangelegenheit war, dem Nachwuchs seines Stadtteils etwas Gutes zu tun. Diehl baute die Kletterwand darüber hinaus sogar eigenhändig auf.

"Wir sind den Spendern außerordentlich dankbar dafür", sagte Kita-Leiterin Sandra Schuchmann der Presse im Zuge der Vorstellung von Kletterwand und Spendern am Mittwochvormittag in ihrer Einrichtung.

Es sei toll, dass dies jetzt zustande gekommen sei, dabei mehrere Spender zusammen gearbeitet hätten und alles auch so reibungslos verlaufen sei, lobte die Abteilungsleiterin Kindertagesstätten in der Stadtverwaltung, Ursula Reitz, die Wohltat und bedankte sich bei allen Spendern ebenfalls herzlich dafür. "Das ist für uns keine Selbstverständlichkeit", unterstrich sie.

 

 

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Eine Kletterwand für die Kleinsten


Kitas: Geschäftswelt spendet an Einrichtungen in Königstädten und Bauschheim


Rüsselsheimer Echo 02.10.2008

Meist sind es die Eltern, die mit Tatkraft und finanzieller Unterstützung für zusätzliche Anschaffungen sorgen in ihrer Kindertagesstätte. „Nicht so oft“ komme es dagegen vor, dass etwa Geschäftsleute mit Spenden zur Ergänzung der Ausstattung beitragen, weiß Ursula Reitz als Abteilungsleiterin Kitas im Jugendamt zu berichten. Lobend stellte sie daher gemeinsam mit der Leiterin der Einrichtung in der Kohlseestraße, Sandra Schuchmann, das jüngste positive Beispiel vor.
Die beiden Königstädter Erwin Kühlburger (Eventagentur) und Thorsten Diehl (Hausmeisterservice) sorgten dafür, dass im Turnraum eine 4,50 Meter breite und gut zwei Meter hohe Kletterwand angebracht werden konnte. Den notwendigen Fallschutz unterhalb der sechs Holzelemente in Form zweier 30 Zentimeter dicker Weichbodenmatten finanzierte die Stadt. Kühlburger hatte der unerwartet gute Verlauf einer Veranstaltung im Frühjahr zu dieser Spende veranlasst, für die er seinen Bekannten Diehl als weiteren Mitträger gewinnen konnte. Für die Befestigung sorge der einzige männliche Erzieher im Hause, Jan Felder.

Eine willkommene Bereicherung des sportlichen Angebotes angesichts des natürlichen Bewegungsdranges der Kinder, so Kita-Leiterin Sandra Schuchmann. Dabei konnten die Kinder die Anordnung der Griffelemente nach ausgiebiger Erprobung selbst bestimmen. Fast schon fit für den Bauschheimer Kletterturm sah Ursula Reitz dabei den fünf Jahre alten Steven, der erstaunliche sicher bei seinen Übungen war.

Ein weiteres Beispiel für solches Engagement erlebten die drei Bauschheimer Kitas, die von einer Bankenspende in Form von Fahrzeugen und Außenspielgeräten, sowie einer Anzeigetafel für die hauseigene Solaranlage profitierten .


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Nah am Vorbild "Metallica"


Coverband "Fueled" aus Darmstadt bei Rocknacht in Königstädten


Vom 07.04.2008  im Wiesbadener Tagblatt

 

RÜSSELSHEIM Dem "Rockpublikum in Königstädten etwas anzubieten" ist erklärtes Ziel von Erwin Kühlburger und seinem kleinen Team von Helfern, deren Initiative sich nun schon im fünften Jahr befindet. Hart, laut und verzerrt heißt daher zumeist die Devise, wenn die Veranstalter zu einer ihrer Rocknächte einladen. Bevorzugte Location ist dabei das Sportlerheim der Königstädter Alemannia, programmatisch huldigt man mit Vorliebe dem Sound der großen Namen aus der Hard´n´Heavy-Ecke. Die Songs ganz unumstrittener "Monsters of Rock" standen auch am Samstag im Mittelpunkt des Geschehens, als die Coverband "Fueled" den Thrash-Metal-Größen "Metallica" einen Abend widmete.

Selbst wer sich nur beiläufig und irgendwann einmal mit der Metal-Szene befasst hat, der Name "Metallica" dürfte dennoch ein Begriff sein. Seit 1981 existiert die Band um die beiden Köpfe James Hetfield und Lars Ulrich und hat sich durch alle Moden, Phasen und Krisen hindurch als eine der einflussreichsten Bands des Genres und darüber hinaus bewiesen. Spätestens mit dem schwarzen Album von 1991 und dessen Hits wie "Enter Sandman" oder "The Unforgiven" sind "Metallica" der Riege der erfolgreichsten Bands überhaupt zuzurechnen. Kaum ein Gitarrenschüler, der noch nicht das Thema von "Nothing else matters" geklimpert, kein Rocker, der zu "For whom the bell tolls" noch nicht sein Haupthaar geschüttelt hätte.

Für Coverbands wie "Fueled" wird die Popularität der Vorbilder somit gleichermaßen zur Existenzgrundlage wie zum Fluch. Denn einerseits strömt das Publikum der Songs wegen zahlreich zu den Konzerten, zum anderen ist ein Höchstmaß an Vergleichbarkeit gegeben. Die Darmstädter Band verstärkt diese noch durch das Postulat, "so nahe wie möglich am Original zu spielen". Entsprechend konsequent ist es da von "Fueled", die schwer zu kopierende Frontmann-Rolle von Sänger und Gitarrist James Hetfields dem Sound zuliebe auf zwei Posten aufzuteilen. So kümmert sich Gitarrist Wolf mit tatsächlich recht authentischem Duktus um den bluesigen Instrumental-Ton, während Sänger Dan zwar nicht mit großer Show, dafür aber mit originalgetreuem Hetfield-"Yeah" die vokale Komponente beisteuert. Auch die anderen Musiker zeigen viel spielerisches Engagement, wenngleich sich besonders bei schnellen Nummern, und davon gibt es bei "Metallica" bekanntlich viele, mitunter einige Timing-Probleme auftun.

 

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Rockhits kommen ganz authentisch


„Talk about" überzeugen in „Rumpelkammer"

Main-Spitze 18.02.2008



RÜSSELSHEIM Eine ordentliche Auslastung der Räumlichkeiten, bestens gelaunte Besucher und eine klangstarke Band mit großem Repertoire - in der „Rumpelkammer" herrschten am Samstag beste Voraussetzungen fur einen stimmungsvoll rockigen Abend. Gut 90 Zuschauer hatten sich zum Auftritt der Band „Talk About" eingefunden und ließen gemeinsam mit den Musikern alte Rockhits stilecht wieder auferstehen.
Die Band selbst präsentierte sich dabei als engagiertes Team, das Eingespieltheit nicht mit lähmender Routine verwechselt.Dem eifrigen Festivitatenbesucher werden „Talk About" ein Begriff sein, hat sich die Cover-Truppe doch schon seit einiger Zeit als überaus umtriebige Formation bewiesen. Anders als viele Mitbewerber mit ähnlicher Konzeption verfolgen „Talk About" die stilistische Ausrichtung mit Rockhits bemerkenswert konsequent.
Was den sechs Musikern songtechnisch in die Finger kommt, wird ohne spieltechnische Kompromisse authentisch umgesetzt und das, ohne dass da bei Gefiihl und Spielspaß leiden würden. Ein Wunder ist dieser Umstand allerdings auch nicht, denn mit Thomas Kolmar und Markus Reinheimer sind zwei echte Multi-Instrumentalisten mit von der Partie, die die Band in die Lage versetzen, die Songs auch mit dem jeweils richtigen Werkzeug in Szene zu setzen. Ob Slide-Guitar, Harp oder Man doline, ob Keyboard oder Geige, „Talk About" sind überall gut aufgestellt.

 

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Party-Kracher und verbleites Benzin


Druckvoll: Siebter Königstädter Rockabend

Vom 20.11.2006 Mainspitze


RÜSSELSHEIM Der siebte Königstädter Rockabend bot am Freitagabend Musik zwischen verbleitem Benzin und Woodstock mit "Talk about" und den "Shadows of Elvis. Alles begann von vier Jahren im Königstädter Jugendzentrum. Das Veranstalterteam um Erwin Kühlburger hatte damals die Idee, befreundete Bands aus der Region nach Königstädten zu holen, um dort eine zweimal im Jahr stattfindende Rock`n`Roll-Veranstaltung zu etablieren. "Weil in Königstädten sonst eher tote Hose angesagt ist", so Kühlburger knochentrocken zur Begründung.

Nun ging es im Vereinsheim der Alemannia Königstädten, dem Bärenstübbchen, am vergangenen Samstag bereits in die siebte Runde. Musiktechnisch setzte man, wie der Name der Veranstaltung schon sagt, auf soliden Rocksound. Mit der Band "Talk about" startete der viel versprechende Abend. Sänger Andreas Onderka mit seiner heute fünfköpfigen Band wusste das Publikum mit seinen Coverversionen aus drei Jahrzehnten Musikgeschichte zu begeistern. Kraftvoll, dynamisch und professionell klinge der Sound, so steht es auf der Webseite von "Talk about" geschrieben. Und sie sollten recht behalten. Bei aktuellen Titeln wie Robbie Williams "Let me entertain you" oder dem absoluten Partyklassiker "Summer of `69" von Rocklegende Bryan Adams kam wirklich jeder auf seine Kosten, der auch nur einen Funken Spaß an Backbeat hat.

So groß die Differenz bei dem Songalter erschien, so verschieden waren auch die Gäste der Veranstaltung. Jüngere Zuhörer kamen dabei aber genauso auf ihre Kosten wie ältere Semester, die sich auf einen Schlag in ihre Jugend zurückversetzt fühlten.

Nach dem Auftritt von "Talk about" betrat die überregional bekannte Band "Shadows of Elvis" die Bühne. Angesagt war auch hier Cover-Rock mit Titeln aus der Zeit zwischen 50-er und 70-er Jahren. Titel wie "Twist and shout" oder "Suspicious minds" brachten die bühnenerfahrenen Bandmitglieder nicht wirklich ins Schwitzen. Und das, obwohl man nur zu sechst auf der Bühne stand. Üblicherweise geben drei Damen im Backgroundchor den Songs ihren letzten Schliff, so Bandmitglied Stefan "Watis" Röder. Bei den Shadows of Elvis jedenfalls begeisterte nicht nur der Sound, sondern auch das Auge hatte einiges zu sehen. Stylingtechnisch lehnte sich die Band, die seit bereits 15 Jahren im Geschäft ist, sehr stark an ihr Idol Elvis Presley an. Ob Schmalzlocke oder Koteletten, alles wirkte sehr stimmig, als die Band Rock & Roll-Klassiker aus einer längst vergangenen Ära zwischen verbleitem Benzin und Woodstock zum Leben erweckte.

Gespielt wurde bis tief in die Nacht, bis es zum Ende der Veranstaltung absolut stilecht hieß: "Elvis has left the building", sprich: Die Party ist jetzt leider wirklich vorbei. Aber keine Sorge: Der nächste und somit achte Königstädter Rockabend soll im März nächsten Jahres stattfinden.

 

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